„Himmel hoch jauchzend zu Tode betrübt! Depression und Manie als bipolare Störung“ – unter diesem Titel läuft die diesjährig letzte Folge der Gesundheitssendung Gesundheit im Gespräch.

Depression und Manie - ein Thema mit erneut großem Zuspruch im Hermann Schafft-Saal
Depression und Manie - ein Thema mit erneut großem Zuspruch im Hermann Schafft-Saal

Die Depression als eine der großen Volkskrankheiten haben wir bereits mehrfach in unserer Veranstaltungsreihe „Gesundheit im Gespräch“ behandelt. Zu den bipolaren Störungen gehören allerdings nicht nur die Depression, sondern auch ein Krankheitsbild, dass das ganze Gegenteil von der Depression darstellt: Die Manie. Beide Krankheitsbilder zählen zu den psychischen Affektstörungen und treten in der Regel episodisch auf. Während Depressionen u. a. durch eine tieftraurige Stimmung und einem verminderten Antrieb gekennzeichnet sind, auch Selbstmordgedanken eine Rolle spielen, ist die manische Episode durch eine überdurchschnittlich hohe Aktivität, Rastlosigkeit mit einer gereizten Stimmung verbunden. In beiden Fällen gibt es verschiedene Schweregrade. Für die Umgebung sind manische Patienten oft schwerer zu ertragen als depressive. Die Veranstaltungsreihe Gesundheit im Gespräch wird auf die verschiedenen Aspekte dieser zweiseitigen Störungen eingehen. Die Experten sind Privatdozent Dr. Michael Franz, Leiter der Vitos Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Bad Emstal, Dr. Petra Hummel, niedergelassene Psychiaterin, Dr. Stefan Pollmächer, Hausarzt, Dr. Peter Reinhold-Hildenhagen, Leiter des Sozialpsychiatrischen Dienst des Gesundheitsamtes Region Kassel sowie Horst Giesler, Leiter der Selbsthilfegruppe Angehörige bipolar Erkrankter.

Wir wünschen Ihnen gute Erkenntnisse!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert