Künstliche Intelligenz, Bilder und die Zukunft des Erzählens

Ein Raum zwischen Intuition und Algorithmus.
Zwischen Bild, Zeit und Bedeutung.

Im AITELIER von clipmedia erforschen wir, was passiert, wenn künstliche Intelligenz auf Bildkultur trifft. Zwischen automatisierter Produktion und erzählerischem Feingefühl entstehen neue Formen filmischen und fotografischen Arbeitens.

Fragen, keine Antworten

Die KI verändert nicht nur Werkzeuge. Sie verändert Denkweisen. Was bedeutet Autorschaft in einer Zeit generativer Bilder? Was bleibt vom dokumentarischen Blick, wenn Fiktion realer wirkt als Wirklichkeit? Und was dürfen wir von Systemen erwarten,
die selbst nichts empfinden?

Arbeiten mit Haltung

Im AITELIER testen wir – mit Haltung. Wir experimentieren mit Bild-KI, generativen Texten und hybriden Erzählformen. Warum? Weil es geht und wir wissen wollen, wohin es führt. Gestalterisch. Gesellschaftlich. Verantwortungsvoll.

Willkommen im AITELIER.
Ein Raum für Möglichkeiten – und Verantwortung.

Was passiert, wenn man KI eine Agentur gründen lässt,

die Werbeikonen erfindet?

2023 haben wir genau das ausprobiert – in der kleinen Weinberggalerie in Kassel.
taom AG: eine fiktive Modellagentur, erschaffen aus KI-generierten Gesichtern, Texten und Geschichten.
Das Ergebnis? Irritierend echt. Und ein Denkanstoß über Schönheit, Macht und Fiktion in der Bilderwelt.

Hier kannst Du mehr über das Projekt „taom AG“  erfahren

AITELIER fiktional · eine filmische Reihe

Im AITELIER entstehen fortlaufende filmische Arbeiten, die mit KI als erzählerischem Werkzeug entwickelt werden. Kurze, atmosphärische Filme über Wahrnehmung, Zeit und Gleichzeitigkeit. Ohne Kommentar. Ohne Erklärung. Sie funktionieren einzeln und als zusammenhängende Reihe.

Die komplette Filmreihe im AITELIER auf YouTube ansehen

Kopfhörer empfohlen. Neugierde ebenso.

Rückblick · frühe KI-Arbeit

„Hast Du verstanden, worauf ich mit KI antworten soll?“

Diese Frage markiert den Ausgangspunkt einer frühen Arbeit im Umfeld des AITELIER.

Aus einer Unterhaltung zwischen Mensch und künstlicher Intelligenz entstand ein bewusst nachgestellter Dialog –
Eingaben und Antworten sichtbar gemacht in einem KI-typischen Layout.

Innerhalb dieses Gesprächs entwickelte sich der Vorschlag, den Endlossatz des Künstlers des Ersten Kasseler Herrenabend (EKHA) nicht zu erklären, sondern zu verkörpern.

Die Idee wurde filmisch umgesetzt:
Eine reale Tänzerin tanzt zentrale Aspekte des Rituals in einem urbanen Raum – zwischen Einladung, Rotwein, Ankommen und Verweilen. Die KI generiert in dieser Arbeit kein Bild. Sie gibt einen Impuls. Das Werk entsteht aus der Übersetzung von Dialog in Körper, von Vorschlag in Bewegung.

Zum Werk auf YouTube.